Verklappung des Brauchwassers
Das Permbecken im Süden der USA liegt ca. 220.000 km² groß. Dort wird gefrackt, was das Zeug hält, mit der Folge, dass nahezu die Hälfte des in den USA geförderten Erdöls aus dieser geologischen Sedimentformation stammt.

Fracking ist jene Fördermethode für Erdöl bzw. Erdgas, bei der unterirdische Sprengungen ausgelöst werden. In das dann aufgebrochene Gestein wird Wasser eingepresst und durch den Überdruck das darin enthaltene Erdöl bzw. -Gas zum Entweichen gebracht.

Doch ein neues dramatisches weiteres Umwelt- und Förderkosten-Problem tut sich gerade auf: Für einen Liter geförderten Erdöls müssen 5 bis 6 Liter Wasser eingesetzt werden, das danach stark verunreinigt ist.

Bisher hat man das Abwasser in die Erde verpresst. Doch dort entstanden neue Probleme: 
Eines davon sind Erdbeben.
Ein anderes sind Austritte des Wassers in Bohrlöchern, wodurch Überdrücke im Erdinneren entstehen und Erdöl bzw. Erdgas unkontrolliert an der Erdoberfläche austreten lassen.
Ein drittes Problem sind die Gifte im Abwasser. Ansuchen, „gereinigte“ Abwässer in Flüsse leiten zu dürfen, werden bisher mangels ausreichender Entgiftung verweigert.

Fracking ist wegen seiner vielfachen Umwelt-Problematik in weiten Teilen Europas verboten, dazu kommen die hohen Förderkosten. Indem nun neue ökologische und zugleich ökonomische Probleme aufgrund der Abwasserentsorgung kommen, wird Fracking endgültig vom einst gehypten Star hinzu zur Bleikugel der globalen Energieversorgung kommen.

Die Analogie zur Atomkraft wird immer offenkundiger: Heute Firmenprofite einstreifen und der Allgemeinheit unermesslich große Schäden für Generationen hinterlassen.